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Die Symposien

In mehrtägigen Symposien in Zusammenarbeit mit kirchlichen Akademien kommen Wissenschaftler aus Natur-, Human- und Geisteswissenschaften zu Disziplin übergreifenden Fragestellungen miteinander ins Gespräch. Die gemeinsame Diskussion, das Einfinden in die Denkweise der jeweils anderen Disziplin steht neben Referaten im Mittelpunkt dieser Veranstaltungen.

In der Regel schließt sich jeweils ein eintägiger öffentlichen Studientag an, bei dem die zentralen Diskussionspunkte des Symposions einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert werden.

2017
Der Mensch, ein Tier! Und sonst?

2015
Überzeugungen und Denkvoraussetzungen in der Wissenschaft

2013
Schuld – überholte Kategorie oder menschliches Existential?

2010
Evolution der Offenbarung – Offenbarung der Evolution

2008
Gottesbilder-Klärung – Gottesbild-Erklärung ?
Interdisziplinäre Be- und Erkenntnisse

2005
Der Mensch – nichts als Natur

2002
Religion und Evolution: Koproduktiv? Kontraproduktiv? Unproduktiv?

1999
Die Mensch-Gott-Beziehung im Evolutionären Prozess

1996
Kosmos – Leben und Gott.
Natur­wissenschaftler und Theologen im Gespräch über die eine Welt

1993
Gut und Böse in der Evolution

1989
Evolution als Offenbarung

2008 – Gottesbilder-Klärung – Gottesbild-Erklärung ? Interdisziplinäre Be- und Erkenntnisse

Wie ist eine evolutive Welt oder das Weltbild der heutigen Kosmologie mit dem Schöpfungsglauben vereinbar? Kann man in einem den Naturgesetzen unterworfenen Kosmos von Freiheit sprechen? Was ist Zeit? Ist Religion naturwissenschaftlich erklärbar?

Diese und ähnliche Fragen sind immer wieder Gegenstand des interdisziplinären Gesprächs von Naturwissenschaftlern, Theologen und Philosophen. Im Hintergrund dieser Diskussionen steht häufig die Frage nach den Gottesbildern der Beteiligten – auch wenn diese Frage nicht immer explizit angesprochen wird. Die jeweils vorhandene Vorstellung darüber, wer, was oder wie Gott ist oder nicht ist oder ob er/sie überhaupt ist, hat oft entscheidenden Einfluss auf  Verlauf und Ergebnis solcher Gespräche. Es erscheint daher lohnend, Vorstellungen und Überzeugungen einmal in den Mittelpunkt des Gesprächs zu stellen.

Gottesbilder sind nicht statisch – weder historisch, noch für die oder den Einzelnen. Gleichzeitig sind sie sehr persönlich – manchmal fragmentarisch und mit vielfachen Fragen verbunden.

Die Stiftung Theologie und Natur und die Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen unternehmen daher den Versuch, in diesem Symposion Naturwissenschaftler, Theologen und Philosophen miteinander ins Gespräch über ihre jeweiligen Gottesbilder und die damit verbundenen Fragen und Überlegungen zu bringen.

Im Rahmen dieses Symposions hat die Stiftung außerdem für die Beiträge der Nachwuchswissenschaftler Dr. Patrick Becker, Dr. Ulrich Beuttler und Dr. Tobias Müller Preise vergeben.

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